postheadericon Neuigkeiten

postheadericon 27.03.2013 | SETAC World ehrt Henner Hollert

 

Henner Hollert wurde zusammen mit Norbert Scholz (Evonik) auf der SETAC North America Tagung 2012 in Long Beach, Kalifornien, mit dem SETAC World Council Award ausgezeichnet. Als Chair des Local Organizing Committee der SETAC World Konferenz in Berlin, 2012, waren er und Norbert Scholz, Chair des Scientific Committee, für das Gelingen dieser außerordentlich erfolgreichen Tagung verantwortlich.

postheadericon 19.02.2013 | Thomas Preuss im ET&C Editorial Board

 

Thomas Preuss ist für die kommenden drei Jahre gewähltes Mitglied des Editorial Boards der SETAC-Fachzeitschrift „Environmental Toxicology and Chemistry“. Er wird in dieser Funktion die Themen Aquatic Environmental Toxicology, Hazard & Risk und Non-chemical Stressors betreuen.
ET&C zählt mit einem Impact Factor von derzeit 2,8 zu den höherrangigen Journals im ersten Quartil in den Umweltwissenschaften. Als hauseigene Publikation der Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC) – einer der weltweit größten Fachorganisationen für Umweltwissenschaften – gilt es als besonders repräsentativ.

postheadericon 24.01.2013 | RWTH-Wissenschaftler forschen zu Windwurfflächen

 

Windwurfflächen entstehen, wenn durch Stürme Bäume im Wald entwurzelt oder umgeknickt werden. So fielen beim Sturm Kyrill im Jahr 2007 in Nordrhein-Westfalen Bäume auf einer Fläche von 50.000 Hektar um, wodurch allein im Wald Schäden in Höhe von 1,5 Millarden Euro entstanden. Diese sind noch heute sichtbar: Bisher konnten nur 55 Prozent des betroffenen Gebiets aufgeforstet werden, beim übrigen Teil hofft man auf eine Wiederbewaldung durch natürliche Prozesse. Das Forschungsinstitut für Ökosystemanalyse und -bewertung (gaiac) e.V., ein An-Institut der RWTH Aachen, arbeitet an einem Simulationsmodell zur Darstellung der natürlichen Entwicklung dieser Flächen. Die Arbeit der Wissenschaftler ist Teil des vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung geförderten Projekts „Virtueller Wald NRW“ und wird mit 170.000 Euro gefördert.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der RWTH Aachen

postheadericon 14.12.2012 | Susanne Vaeßen promoviert mit DBU-Stipendium

 

Susanne Vaeßen erhält für ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Direkte und indirekte Langzeitauswirkungen invasiver Signalkrebse auf heimische Fischbestände“ Förderung durch ein Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

In den drei Jahren der Laufzeit des Stipendiums untersucht sie den Einfluss des invasiven Nordamerikanischen Signalkrebses auf heimische Fischarten. Sie wird dazu im Freiland die indirekten Auswirkungen über die Nahrungskonkurrenz um Makrozoobenthos und Makrophyten ermitteln. Im Labor sind Experimente zu den direkten Störungen durch Versteckkonkurrenz, Aggression und Prädation geplant.
Solche Untersuchungen zu den negativen Folgen für Fische sind bisher noch nicht durchgeführt worden. Bekannt sind allerdings katastrophale Auswirkungen der Ausbreitung des Signalkrebses auf heimische Krebsarten, v.a. durch Übertragung der Krebspest und eine starke Konkurrenzsituation.

Der nordamerikanische Signalkrebs breitet sich in ganz Europa aus, da er auch kühlere Temperaturen verträgt und bis in die Oberläufe der Flüsse vordringen kann. Zudem zeichnet er sich durch eine hohe Fruchtbarkeit aus, was seine Konkurrenzstärke erhöht.

Die Problematik rund um den Signalkrebs wird aktuell durch die EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) noch verschärft. Diese fordert eine hohe Durchgängigkeit der Fließgewässer, was dem Krebs zusätzlich den Weg ebnen würde.

postheadericon 07.12.2012 | Markus Brinkmann durch SETAC GLB preisgekrönt

 

Markus Brinkmann erhielt den mit 1000 Euro dotierten SETAC GLB Nachwuchsförderpreis für seine Masterarbeit "Uptake and effects of particle-bound polycyclic aromatic hydrocarbons (PAH) from sediment suspensions in rainbow trout (Oncorhynchus mykiss, Walbaum)".


Der erste Absolvent des Masterstudienganges „Ökotoxikologie“ an der RWTH Aachen untersuchte Aufnahme und Effekte von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAH) in Regenbogenforellen nach Kontakt mit aufgewirbelten Flusssedimenten, wie dies z.B. bei Hochwasser vorkommt. Er beschrieb nach Untersuchung der belasteten Fische v.a. gentoxische Effekte mit einer hohen Relevanz für Gesundheit und Laicherqualität heimischer Fischbestände.


Verwendet wurde für die Untersuchungen ein moderat belastetes Rheinsediment (geholt bei Ehrenbreitstein), einerseits unverändert, andererseits zusätzlich versetzt mit einer PAH-Mischung. Die Fische wurden den Sedimentpartikeln einmal bei 12 °C ausgesetzt – das ist die optimale Wassertemperatur für Regenbogenforellen – ein anderes Mal bei 24 °C und damit einem deutlichen Temperaturstress. Markus Brinkmann konnte eine zeitliche Abfolge von verschiedenen Biomarkern in Reaktion auf die Belastung aufzeigen. Neben oxidativem Stress (mittels sog. Lipidperoxidation) ermittelte er eine erhöhte Mikrokernrate in roten Blutkörperchen als Maß für Gentoxizität.


In seiner Doktorarbeit beschäftigt sich der Nachwuchswissenschaftler weiterhin mit sedimentgebundenen Schadstoffen und ihren Effekten auf Fische. Im besonderen Fokus stehen hier dioxinähnliche Substanzen wie PCB. Markus Brinkmann möchte kritische Belastungsgrenzen definieren, oberhalb welcher Effekte in Fischen zu erwarten sind.


Mit dem Preisgeld bildet sich Herr Brinkmann fischereibiologisch weiter: Einerseits macht er einen Elektrobefischungsschein, andererseits Lehrgänge zum Thema Fischwirtschaft und Aquakultur.

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